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Wie viel Geld gab Sachsen-Anhalt 2021 für Gesundheit aus?

2021 betrugen die Gesundheitsausgaben in Sachsen-Anhalt insgesamt 12,9 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April mitteilt, waren das rein rechnerisch 5.943 Euro je Sachsen-Anhalter.

Treffpunkt Gesundheit: Das E-Rezept ist da!

Treffpunkt Gesundheit: Das E-Rezept ist da! Kompakt Zeitung Nun ist es da. Das E-Rezept wurde am 1. Januar flächendeckend eingeführt und hat eine Revolution in der Art und Weise eingeleitet, wie wir medizinische Verschreibungen handhaben. Statt des altbekannten rosa Papiers, das uns jahrelang begleitet hat, wird die Verschreibung nun digital auf der Gesundheitskarte gespeichert. Die-se Neuerung birgt zahlreiche Vorteile für alle Beteiligten. Für Patienten bedeutet das E-Rezept vor allem mehr Komfort und weniger Wege in die Arztpraxis. Um Dauermedikamente zu erhalten, genügt ein vierteljährlicher Besuch in der Praxis, um die Daten der Gesundheitskarte zu aktualisieren. Folgerezepte können bequem per Telefonanruf angefordert und direkt auf die Gesundheitskarte geladen werden. Bei akuten Behandlungen ist natürlich weiterhin ein Besuch beim Arzt erforderlich, jedoch können solche Einzelheiten individuell mit der Praxis abgestimmt werden. Auch für Arztpraxen bringt das E-Rezept Erleichterungen im Arbeitsablauf mit sich. Händische Unterschriften entfallen und Folgerezepte können ohne erneuten Patientenbesuch ausgestellt werden. Dieser digitale Rezeptprozess verbessert das Medikamentenmanagement erheblich. In den Apotheken wird die Gesundheitskarte vorgelegt und im System eingelesen. Die Einlösung der Verschreibung erfolgt wie gewohnt, mit entsprechenden Hinweisen zur Einnahme und zu möglichen Nebenwirkungen. Apotheker begrüßen die neue Methode: Sie ermöglicht eine präzise Erfassung der Medikamente, verhindert Fehler aufgrund unleserlicher Handschriften und bietet einen besseren Überblick über mögliche Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten. Darüber hinaus gewährleistet das E-Rezept ein höheres Maß an Datenschutz und Sicherheit. Die Übertragung der Daten zwischen Arztpraxis und Apotheke erfolgt verschlüsselt, was die Fälschungssicherheit und den Schutz vor Medikamentenmissbrauch erhöht. Trotz dieser Vorteile behalten Papierrezepte weiterhin ihre Gültigkeit, insbesondere für den Fall von Systemausfällen oder für Menschen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen. Bei Ausnahmen von der digitalen Verordnung wird ebenfalls das Papierrezept genutzt. Das elektronische Rezept ist keine Garantie dafür, dass mal ein Medikament nicht vorrätig ist oder gar nicht lieferbar ist. Somit dennoch ein weiterer Besuch in der Lieblingsapotheke nötig ist. Das kann auch bei technischen Problemen der Fall sein. Dann steht ein Bote zur Verfügung, um bei Bedarf den Weg in die Apotheke zu sparen. Das Team der Pluspunkt Apotheke steht für Fragen und bei Unsicherheiten zum E-Rezept gern zur Verfügung. Herzlichst, Ihre Claudia MeffertPluspunkt Apotheken Seite 19, Kompakt Zeitung Nr. 250, 21. Februar 2024

Mitmachen für eine bessere geistige Gesundheit im Alter

Mitmachen für eine besseregeistige Gesundheit im Alter Kompakt Zeitung Neurowissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg suchen Probanden ab 60 Jahren für eine Studie zur Förderung geistiger Gesundheit im Alter. Das Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg forscht gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zu gesundem Altern. In einer Studie soll die Wirksamkeit eines Medikaments zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter untersucht werden. Das bereits für andere Krankheiten zugelassene Medikament könnte auch einen Beitrag zum gesunden Altern und gegen den kognitiven Abbau leisten. Die verantwortlichen Forscher suchen Probanden für ihre Studie. Teilnahmevoraussetzungen sind: mindestens 60 Jahre und älter, kognitiv gesund oder mit früher Diagnose der Alzheimer-Krankheit; normale oder korrigierte Sehstärke (Brille oder Kontaktlinsen); keine Einschränkungen der MRT-Tauglichkeit durch Herzschrittmacher, metallische Implantate, Fremdkörper, Tätowierungen oder Neurostimulatoren. Die Testung verteilt sich auf insgesamt vier Tage. Der Ablauf beinhaltet ein telefonisches Erstgespräch, das Ausfüllen von Fragebögen, eine Blutprobenentnahme, die Verabreichung eines sicheren Medikaments und die Durchführung von Aufgaben im MRT. Es wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von zirka 200 Euro gezahlt. Studieninteressierte können sich an Marina Leiman, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, DZNE/Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: +49-391/67-25059, marina.leiman@dzne.de wenden. Seite 37, Kompakt Zeitung Nr. 246, 10. Dezember 2023

Römers Reich: Macht Gesundheit krank?

Römers Reich: Macht Gesundheit krank? Von Axel Römer Kompakt Zeitung Die AOK verkündete am 18. Oktober, dass die Fehlzeiten ihrer Versicherten 2022 ein Rekordhoch erreicht hätten. Je 100 erwerbstätiger Versicherter gab es 216,6 Krankmeldungen. Von 2012 bis 2021 waren es jährlich im Schnitt 159,7 Krankheitsfälle. Am selben Tag veröffentlichte die BARMER, dass fast jedes dritte Kind in Sachsen-Anhalt zwischen sechs und 14 Jahren psychische oder Verhaltensstörungen zeigen würde. Noch eine Hiobsbotschaft kam von der DAK. Aufgrund psychischer Erkrankungen wurden je 100 Versicherte 300 Arbeitsunfähigkeitstage registriert. Übrigens bei Frauen 380 und bei Männern 233 Tage. Der Krankheitshorror geht aber weiter: Tumor-Diagnosen nehmen zu, beim Übergewicht und bei Beeinträchtigungen des Bewegungs- und Stützapparates ist es genauso. Die Liste zunehmender Erkrankungen ist lang, Allergien und sonstige Empfindlichkeiten dürfen nicht vergessen werden. Folgt man den Zahlen, werden wir offenbar immer kränker. Natürlich stimmt ebenso, dass wir eine alternde Gesellschaft sind, dass Menschen heute schneller und häufiger zum Arzt gehen. Allerdings zeigen die Zahlen der Krankenkassen ausschließlich Erwerbstätige. Von Senioren ist in der Statistik nichts enthalten. Gern tragen wir die Losung vor uns her, dass wir eine aufgeklärte Wissensgesellschaft sein würden. Sollte also Wissenszuwachs für steigende psychische Beeinträchtigungen verantwortlich sein. Gut, aus der These darf man keine Korrelation ableiten. Manche Bescheidwisser werden jetzt sofort wieder rufen, dass die Arbeitsbelastung ständig steigen würde. Aha und das bei statistisch sinkenden Arbeitszeiten? Wie erklären wir dann die steigenden Zahlen bei Kindern, für die junge Eltern heute so viel Betreuungszeit investieren wie keine Generation vor ihnen? Die Jetztzeit mit ihren Rund-um-die-Uhr-Informationen aus Smartphones, Smartwatches, Tablets, PCs und TV-Geräten erzeugt ganz sicher Stresspotenziale, die vor dem Internetzeitalter undenkbar waren. Permanent schauen wir auf das Weltgeschehen, regen uns über Geschehnisse, Fehler und Meinungen anderer auf und müssten eigentlich bekennen, dass wir häufig genug noch nicht einmal das eigene kleine Dasein vollumfänglich im Griff hätten. Und dann kommt ja noch ein Arztbesuch dazwischen, weil es irgendwo im Körper zwickt oder zwackt. Mit zunehmenden Krankheitszahlen sprießen die Angebote allerlei Coaches für Achtsamkeit, das Hören auf die innere Stimme oder sonstige gesunde Lebensführung aus dem Boden. Der Trend ist nicht neu. Trotz dieser vielen Entspannungsprogramme und Gesundheitsratgebern ist eine Umkehr bei der Krankheitsentwicklung nicht zu sehen. Ich würde fast schlussfolgern, wir machen uns an der Gesundheit krank oder vielmehr an einer Art Wahn, wir könnten alles in den Griff bekommen. Und dann fällt mir stets der Spruch ein: Trotz allem medizinischen Fortschritt können wir immer noch keinen Schnupfen heilen. Bitte bleiben Sie schön gesund im kranken Deutschland. Seite 3, Kompakt Zeitung Nr. 243

Treffpunkt Gesundheit: Grippeschutz: Impfen in der Apotheke

Treffpunkt Gesundheit: Grippeschutz: Impfen in der Apotheke Kompakt Zeitung Mit den kühleren Temperaturen und fallenden Blättern beginnt die nächste Erkältungswelle. Damit Seniorinnen und Senioren, aber auch chronisch Kranke einer Grippe gegenüber gut gewappnet sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Auffrischung verschiedener Impfungen. In den Pluspunkt Apotheken können Sie sich ab jetzt gegen Influenza-Viren impfen lassen. Bereits im Juni 2022 trat ein Gesetz in Kraft, das neben Ärzten grundsätzlich auch Apothekern ermöglicht, die Grippeschutzimpfungen vorzunehmen. Wir haben für Sie nun die Voraussetzungen mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit ausreichend Platz geschaffen, um einen Beitrag für einen leichteren Zugang zum Grippeschutz zu leisten und auch, um das Versorgungsnetz für die Influenza-Prävention enger zu knüpfen. Dem Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt zu Folge wurden in der Influenzasaison 2022/23 insgesamt 18.639 Influenza-Fälle gemeldet. Davon mussten 1.363 Personen im Krankenhaus behandelt werden und 58 verstarben. Die Krankenhaus- und Sterbefälle betrafen vorrangig Über-60-Jährige. Da ein Impfschutz erst zehn bis 14 Tage nach dem Piecks in der Arztpraxis vollständig im Immunsystem aufgebaut ist, sollte die Grippeimpfung möglichst im Oktober oder November erfolgen, um sich rechtzeitig gegen eine Infektion zu schützen. Unabhängig von der Jahreszeit ist zum Schutz der eigenen und der Gesundheit anderer, die sich nicht impfen lassen können, ein altersgerechter Impfstatus sehr wichtig. Anfangs werden wir Impfungen zu festen Terminen anbieten. Wenn diese Test-Tage angenommen werden, wollen wir das Impfen dauerhaft anbieten. Dann sind auch spontane Termine möglich. Im besten Fall lassen Sie sich neben Ihrem Einkaufsbummel noch schnell impfen und sparen sich möglicherweise die Wartezeit in einer Arztpraxis, in der vielleicht bereits Grippeinfizierte sitzen. Wir impfen nach umfassender Aufklärung wie beim Arzt Personen ab 18 Jahren. Nach der Impfung muss eine Wartezeit eingeplant werden, damit Impfverträglichkeit überwacht werden kann. Außer der derzeit noch nötigen Terminanmeldung muss zur Impfung nur die Gesundheitskarte mitgebracht werden. Bleiben Sie schön gesund.Herzlichst, Ihre Claudia MeffertPluspunkt Apotheken Seite 28, Kompakt Zeitung Nr. 243

Versorgungslücke ist bekannt – man muss nur etwas dagegen tun

Versorgungslücke ist bekannt – man muss nur etwas dagegen tun Aktuelle Umfrage: So sehen die Menschen die Zukunft, und so haben sie vorgesorgt Chance und Risiko immer gut abwägen: Am besten für die finanzielle Vorsorge ist ein breites Portfolio, das die nötige Sicherheit bietet und trotzdem einen guten Ertrag erwirtschaftet. | Foto: djd-k/R+V Kompakt Zeitung Der Ukraine-Krieg und andere politische Brandherde, die Bedrohung durch den Klimawandel und die drohende Krise der Rentenversicherung, wenn die Babyboomer in den Ruhestand wechseln: Die Menschen in Deutschland müssen sich auf schwierige Zeiten einstellen, gerade in finanzieller Hinsicht. Eine im März 2023 durchgeführte Mentefactum-Umfrage im Auftrag der R+V Versicherung wollte wissen, wie die Bürger ihre Zukunft und ihre eigene Vorsorge beurteilen. Hier sind fünf zentrale Ergebnisse: 1. Große Sorgen um die Zukunft Die Unsicherheit der Menschen ist greifbar: 86 Prozent der Befragten halten ihr Zukunftsrisiko mindes-tens für „groß“, 37 Prozent sogar für „sehr groß“. Vor allem in den älteren Zielgruppen ist die Sorge besonders stark ausgeprägt: 41 Prozent halten ihr Zukunftsrisiko für „sehr groß“. 2. Finanzielle Versorgungslücke befürchtet 70 Prozent der Befragten befürchten eine „sehr große“ oder „eher große“ finanzielle Versorgungslücke. Lediglich vier Prozent erwarten, dass es keine solche Lücke geben wird. Den eigenen Vorsorgestatus bezeichnen nur sieben Prozent als „sehr gut“, knapp die Hälfte als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Mit steigender Zahl der Familienmitglieder wächst das Vorsorgebedürfnis: Während 42 Prozent der Single-Haushalte ihre Vorsorge als „sehr gut“ oder „eher gut“ einschätzen, ist es bei Zwei- oder Mehrpersonenhaushalten deutlich mehr als die Hälfte der Befragten. 3. Vorsorge-Aufwendungen sehr niedrig Die drohende Versorgungslücke deutet darauf hin: Die monatlichen Vorsorge-Aufwendungen der Menschen sind niedrig. Jeder Vierte legt gar nichts für die finanzielle Vorsorge zurück, ein weiteres Viertel nur bis zu 50 Euro monatlich. Auf einen monatlichen Vorsorgebetrag von mehr als 100 Euro kommen nicht einmal 30 Prozent der Befragten. 4. Ausgaben im Alter werden falsch eingeschätzt Mehr als zwei Drittel der Befragten vermuten, im Alter „weniger“ Geld auszugeben. „Dabei sind offenbar primär die Ausgaben des täglichen Bedarfs präsent, weniger aber die steigenden Krankheits- und Pflegekosten“, warnt Christian Kaiser, Vorsorgeexperte bei der R+V Versicherung. 5. Sicherheit und Ertrag zugleich „Am besten für die Vorsorge ist ein breites Portfolio, das die nötige Sicherheit bietet und dennoch einen guten Ertrag erwirtschaftet, je nach Risikoneigung. Das wünscht sich auch mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer“, so Kaiser. Bei der R+V-Anspar-kombi Safe+Smart etwa entscheiden die Anleger, wie viel der monatlichen Sparrate in das sichere Kapital und wie viel ins Chancen-Kapital, konkret in führende Aktienfonds, investiert wird. Dabei können bis zu 50 Prozent der Sparrate in das Chancen-Kapital angelegt werden. Seite 28, Kompakt Zeitung Nr. 243

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