Samstag, Oktober 16, 2021
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Treffpunkt Gesundheit: Power für Muskeln und Gelenke

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Damit wir uns bewegen können, arbeiten Gelenke, Bänder und Muskeln perfekt zusammen – ausgeklügelte Teamarbeit sozusagen. Doch manchmal bekommen wir Probleme. Einmal beim Sport nicht richtig aufgepasst und – zack – wir ziehen uns eine Verstauchung zu. Oder wir belasten unsere Hüfte übermäßig und einseitig – Arthrose ist die mögliche Folge. Zu hohe oder auch falsche Beanspruchung unseres Bewegungsapparates können oft starke Schmerzen nach sich ziehen.

Ob wir laufen, Kartoffeln schälen, unser Herz schlägt oder unsere Verdauungsorgane aktiv sind: Selbst die kleinste Bewegung wäre ohne unsere Muskeln unmöglich. Sie sind unsere Mobilmacher. Durch sie können wir erstaunliche Leistungen vollbringen. Ein einzelner Muskel setzt sich aus vielen Muskelfaserbündeln zusammen. Jede Faser besteht wiederum aus Muskelzellen. In ihnen stecken die eigentlichen Kraftwerke – die Mitochondrien. Das sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Energie für die Muskelarbeit liefern. Willkürlich oder unwillkürlich – unsere Muskeln werden unterschiedlich gesteuert. Insgesamt haben wir über 650 Muskeln, die wir in drei Kategorien unterscheiden: Skelettmuskulatur, auch quergestreifte Muskulatur genannt: Der Name kommt daher, weil die Muskeln unter dem Mikroskop gestreift erscheinen.

Die quergestreifte Muskulatur können wir willkürlich steuern, also bewusst. Die meisten dieser Muskeln sind am Skelett befestigt und für unsere aktiven Bewegungen zuständig. Sie sind aber auch unter anderem im Gesicht, Rachen und Beckenboden zu finden. Organmuskulatur, heißt auch glatte Muskulatur: Unter dem Mikroskop sehen diese Muskeln glatt aus und sind beispielsweise im Magen oder Darm zuhause. Ihre Steuerung erfolgt unwillkürlich über das Nervensystem. Das heißt: Wir können keinen Einfluss auf diese Muskeln nehmen, sie sind immer am Werk.

Mal davon abgesehen, dass die Muskeln uns mobil machen, fungieren sie auch als eine Art Stoßdämpfer in unserem Knochengerüst und für unsere Gelenke. Sie sind dafür da, zwei Knochen miteinander zu verbinden und sorgen so für Stabilität und Beweglichkeit. Erhebungen zufolge können die menschlichen Scharniere zum Teil einer Belastung von 1,5 Tonnen standhalten. Aktiv zu sein ist grundsätzlich wichtig, aber eben auch speziell für unsere Gelenke und Muskeln. Regelmäßige (moderate) Bewegung hilft uns nämlich dabei, Muskelkater, Zerrungen und Erkrankungen wie Arthrose vorzubeugen.

Bei rheumatoider Arthritis, Sehnen- oder Schleimbeutelentzündungen wirkt sie schmerzlindernd. Weitere Pluspunkte fürs Sporteln: Der Abbau von Muskulatur wird aufgehalten, der Bindegewebsstoffwechsel und die Durchblutung werden positiv beeinflusst. Dies sind wichtige Faktoren für Menschen, die unter degenerativen (Arthrose) oder entzündlichen (Arthritis) Gelenkserkrankungen leiden.

Knochen stabilisieren unseren Körper und geben ihm eine Statur. Flexibel wird unser Skelett, weil unsere Knochen durch Gelenke und Bänder verbunden sind – und beweglich durch unsere Muskeln. Ein starkes Zusammenspiel. Manchmal stellen uns die Muskeln aber auch ins Abseits: Muskelverspannungen, Krämpfe oder eine schmerzende Tiefenmuskulatur. Wir zeigen Ihnen, was dann helfen kann.

Wir mögen es kaum glauben, weil es für uns so selbstverständlich ist, aber: Bei jeder Bewegung läuft im Körper ein komplexer Prozess ab. Dafür ziehen sich kleine Muskelzellen zusammen und entspannen sich wieder. Ausgehend von der kleinsten Zelle setzt sich dieser Ablauf in den Muskelfasern und -bündeln fort, bis sich am Ende der gesamte Muskel bewegt. Da er nur ziehen und nicht gegendrücken kann, braucht jeder Muskel einen Gegenspieler, wie der Bizeps seinen Trizeps.

Unser Körper braucht Magnesium: Es ist zum Beispiel am Energiestoffwechsel oder der Muskel- und Nervenfunktion beteiligt. Ein Mangel kann u. a. Waden- und Zehenkrämpfe, Verspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich oder Nervosität zur Folge haben.

Es gibt eine Vielzahl an Magnesiumpräparaten. Die Wahl des richtigen Produktes richtet sich jedoch stark nach der individuellen Situation und Verträglichkeit. Magnesiumcitrat gilt beispielsweise als schnell für den Körper verfügbar und kommt daher oft vor/nach dem Sport und bei Muskelkrämpfen zum Einsatz.

Magnesiumoxid hingegen empfiehlt sich zum Aufbau des körpereigenen Magnesiumdepots. Es wirkt über einen längeren Zeitraum und lässt sich bei Bedarf höher dosiert einnehmen. Säureneutralisierend und die Verdauung anregend, kann es gegen Verstopfung helfen. Am besten lassen Sie sich von uns beraten. Wir helfen Ihnen gerne, das Magnesium zu finden, das zu Ihnen passt.

Es gibt eine große Auswahl an rezeptfreien Schmerzmitteln. Wir beraten Sie gerne und finden das passende für Sie. Denn es ist wichtig, dass dieses Mittel Ihrer Gesundheit dient und zu Ihren eventuell anderen Medikamenten und Krankheiten passt. Halten die Beschwerden länger an, gehen Sie bitte zum Arzt.

Herzlichst Ihre Claudia Meffert,
Pluspunkt Apotheken in Magdeburg
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