Dienstag, September 21, 2021
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Treffpunkt Gesundheit: Vorsicht Sommergrippe

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Endlich Sommer: Wir machen Ausflüge im Cabrio, radeln zum Badesee, entspannen in der Sonne, fliegen an ferne Traumstrände. Doch alles, was uns Vergnügen bereitet, kann unser Immunsystem schwächen – und macht uns anfällig für Husten und Schnupfen. Denn Erkältungsviren sind auch bei 30 Grad im Schatten aktiv. So eine „Sommergrippe“ ist ein echter Spaßverderber. Medizinisch korrekt ist der Begriff „Sommergrippe“ nicht. Es ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Atemwegsinfekt in der warmen Jahreszeit, der uns mit Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz zu schaffen macht.

Atemwegsinfekte sind nicht nur ein Phänomen nasskalter Herbst- und Wintertage: Rund 20 Prozent aller Infekte machen Betroffenen im Sommer das Leben schwer. Verantwortlich für die sogenannte „Sommergrippe“ sind häufig Coxsackie-Viren vom Typ A und B sowie Echo-Viren. Sie gehören, wie die klassischen Rhinoviren, zur Familie der humanen Enteroviren und verbreiten sich in den Sommermonaten besonders gut. Denn bei hohen Temperaturen und großer Lufttrockenheit sind sie ganz in ihrem Element. Nicht zu verwechseln ist die „Sommergrippe“ mit der echten Grippe, die im Sommer eher selten ist. Grippeviren reagieren auf Wärme und UV-Licht sehr empfindlich.

Einen grippalen Infekt sollte man, auch wenn er meist harmlos verläuft, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer ihn ignoriert, riskiert Folgeschäden. Kommt es zu einem sogenannten Etagenwechsel, dringen die Viren von den oberen Atemwegen in die Bronchien ein. Aus einer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) kann eine Bronchitis mit quälendem Husten werden.

Typische Symptome eines Atemwegsinfekts sind Schnupfen, Husten und Druckkopfschmerz. Die Betroffenen fühlen sich schlapp und angegriffen, wünschen sich schnelle Hilfe. Zu Antibiotika zu greifen, wäre der falsche Weg. Denn sie bekämpfen Bakterien und sind gegen Viren wirkungslos. Ihr unbedachter Einsatz schadet sogar, da er Antibiotika-Resistenzen fördert. Sinnvoller sind effektive Präparate, die die Atemwege spürbar befreien und den Heilungsprozess fördern, wie z. B. pflanzliche Schleimlöser. Sie unterstützen effektiv die Selbstheilungskräfte der Atemwege und hemmen die Entzündung. Das Abhusten wird erleichtert, die Häufigkeit von Hustenattacken spürbar gemindert. Es ist sinnvoll, so ein Mittel bereits bei den ersten Erkältungssymptomen einzunehmen. Auf diese Weise sind Sie schneller wieder fit. | Herzlichst Ihre Claudia Meffert, Pluspunkt Apotheken in Magdeburg

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