Sonntag, August 14, 2022
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Treffpunkt Gesundheit: Wie gut, dass Sie Notdienst haben

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Ein nächtlicher oder sonntäglicher Notdienst in der Apotheke scheint für jeden normal und selbstverständlich zu sein. Schließlich ist es dringend und die Online-Apotheke kann ja nicht so schnell liefern. So weit so gut, aber warum gilt das nicht auch für den normalen Bedarf? Wir sind immer da, haben ein volles Sortiment und können schnell liefern. Sicher kann es sein, dass wir nicht mit jedem Preis einer Online-Apotheke mithalten können, aber dafür bieten wir einen größeren Service, und wie man in diesen Zeiten merkt, Service und Dienstleistung kostet. Wer nicht bereit ist, dafür zu zahlen, der wird bald merken, dass auch der Service nachlässt.

Für uns gehört es zur Gesundheitsversorgung dazu, auch in der Nacht und sonntags in Notdienstbereitschaft zu sein. Wir machen es gerne und in der Stadt ist es flächendeckend gut organisiert. Aber wie der Name schon sagt, in der Not sind wir bereit. Aber „Notfall“ wird häufig unterschiedlich interpretiert. Immer wieder stellen wir fest, dass der Bereitschaftsdienst für banale Dinge in Anspruch genommen wird, die nicht in die Kategorie „Not“ fallen. Kaum einer weiß, dass Kolleginnen vor Ort schon eine Schicht am Tage hinter sich haben und dann zur Stelle sind, wenn es in der Nacht an der Tür klingelt. Selbstverständlich sind wir da für Rezepte aus dem ärztlichen Bereitschaftsdienst, für plötzlich aufgetretenes Fieber, bei einem Krupp-Anfall, auch für die Pille danach. Unnötig sind Anrufe mit der Frage: „Haben Sie Notdienst?“ oder „Haben Sie geöffnet?“, denn das kann man den Medien entnehmen. Rezepte, die tagsüber hätten eingelöst werden können, können vielleicht auch bis zum nächsten Tag warten. Insgesamt erleichtert der verantwortungsvolle Umgang mit dem Notdienst nicht nur uns, sondern vor allem auch wartenden Patienten, die gerade vom ärztlichen Notdienst kommen, die Situation. Hin und wieder wird bei uns an der Notdienstklappe gemeckert, weil es nicht schnell genug geht. „Denken Sie dran, dass hier eine Schlange steht“, „Das dauert ja ewig, trinken sie Kaffee?“ sind nur einige O-Töne, die wir dann hören. Aber es gibt natürlich überwiegend dankbare Patientinnen und Patienten, denen wir in ihrer Not helfen konnten. Sie verabschieden sich mit guten Wünschen und auch mal mit „Haben sie noch einen ruhigen Dienst“. Gern, wenn es ein Notfall ist, am liebsten mit guter Laune und netten Worten. Und das 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr.

Herzlichst Ihre Claudia Meffert,
Pluspunkt Apotheken in Magdeburg

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