Alles begann mit zwei Jungs, einer Gitarre und selbstgebackenen, schrammeligen Liedern, die lauthals über eine Wiese voller Hasenköttel gegrölt wurden – daher der Name. Doch die Evolution (und eine gehörige Portion Aufmerksamkeitsdefizit) trieb das Duo von der ländlichen Idylle in urbanere Gefilde. Mutig klopften sie sich die Köttel aus dem Cordhosenstoff und rüsteten ihre Wald- und Wiesenlieder mit Percussion, E-Bass, Akkordeon und mehrstimmigem Gesang auf.
Seit über zwanzig Jahren verbreitet Hasenscheisse nun schon ihre ganz eigene Mischung aus fein gezupften Ohrenschmeicheleien und herrlich trivialem, tanzbarem Gegröle. Humorvolle deutsche Texte – oft im breitesten Berliner Dialekt vorgetragen – schlängeln sich mal als Bossa, mal als Walzer, mal als Rockabilly durch ein kurzweiliges Repertoire.