Podiumsgespräch mit Ole Nymoen: “Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde”
Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde
Das ist der Titel des Bestsellers von Ole Nymoen und gleichzeitig der Veranstaltung mit ihm.
Als Reaktion auf die steil wachsende Militarisierung Deutschlands veröffentlichte der Journalist und Autor Ole Nymoen im März 2025 sein Buch gegen die „Kriegstüchtigkeit“. Darin ruft er auf, genauer hin zu schauen, was Krieg wirklich bedeutet, wem er nützt und wer ihn bezahlt. Nymoen analysiert, was im Krieg verteidigt wird und ob der deutsche oder irgendein anderer Staat, in dem der Großteil des Vermögens in wenigen Händen liegt, es wert ist, dafür sein Leben zu opfern.
Er entlarvt den von einem Großteil der Parteien und Medien verbreiteten Mythos der Solidargemeinschaft. Die sozialen Errungenschaften, die immer wieder hochgelobt werden, stehen schon lange unter Beschuss und zwar durch die eigene Regierung. Gerade der momentan exzessive Sozialkahlschlag wird legitimiert mit angeblichen Erfordernissen der Aufrüstung gegen einen vermeintlichen Aggressor, gegen den es sich zu verteidigen gelte.
In diesen Tagen erhalten junge Menschen den Brief der Bundeswehr. Gerade ihnen gibt der Autor Argumente gegen die Aufrüstung und den moralischen Druck der Regierung an die Hand, ohne dabei bekannte Muster aufzurufen wie „Kriege seien sinnlos“ oder einfache Lösungen zu nennen. Dadurch gibt er Raum für eine vielschichtige Debatte.
Die Initiative Schulstreik Magdeburg, die Palästina-Solidarität Magdeburg und die Gruppe Zusammen Kämpfen Magdeburg laden zum Podiumsgespräch mit dem Autor und Journalisten am 3. März um 18.30 Uhr in das machwerk ein.
Einlass: 18:00 Uhr
Karten auch direkt vor Ort zu den Öffnungszeiten im machwerk (Breiter Weg 114a):
Montag-Donnerstag 9-17 Uhr, Freitag 9-15 Uhr
