Videodreh im Gleis durch Polizei beendet

Am Mittwoch, dem 27. Mai 2020 wurde die Bundespolizei in Magdeburg gegen 21.00 Uhr über Jugendliche im Gleis im Bereich des Bahnhofes Magdeburg-Sudenburg informiert.

Daraufhin wurde die Strecke gesperrt und jeweils eine Streife der Landes- und Bundespolizei eilten zum Ereignisort. Dort wurden drei Jugendliche im Alter von 17 Jahren festgestellt und wurden sofort aus aus dem Gefahrenbereich geholt.

Auf Nachfrage gaben die drei Jungen an, ein Musikvideo drehen zu wollen. Das entsprechende Equipment, wie eine Kamera, ein Stativ und weiteres Zubehör, führten sie bei sich. Dass dieses Vorhaben auf dem Gleis lebensgefährlich und keine gute Idee ist, machten die Bundespolizisten den Jugendlichen unmissverständlich klar und wiesen sie vehement auf die Gefahren hin, denen sie sich arglos ausgesetzt hatten. Sie belehrten die jungen Männer eindringlich.

Die jeweiligen Erziehungsberechtigten wurden über den Sachverhalt informiert. Zudem müssen alle drei mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen des unerlaubten Aufenthaltes im Gleis rechnen. Diese kann mit einem Verwarngeld in Höhe von 25 Euro belegt werden. Aufgrund der achtminütigen Streckensperrung kam es bei insgesamt sechs Zügen zu 79 Minuten Verspätung. Auch hier kann es im Nachgang noch zu zivilrechtlichen Forderungen der Deutschen Bahn kommen.

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