Volksbank Magdeburg auf neuen Wegen

Positive Zahlen vermeldet der Vorstand der Volksbank Magdeburg. Der Trend der letzten Jahre zum wachsenden Kundenkreditgeschäft setzte sich fort und die Bank kann eine stabile Entwicklung ihrer Mitglieder und Kundenzahl verzeichnen. Das Kreditinstitut beschäftigt derzeit 136 Mitarbeitende und hat sechs Auszubildende. Für das kommende Ausbildungsjahr stehen noch freie Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Für alle Mitglieder gibt es in diesem Jahr ein Novum; sie können erstmals ihre Vertreter online wählen. Vom 2. bis 6. März 2020 ist es sowohl von zu Hause aus als auch im KompetenzCenter in Magdeburg und den BeratungsCentern Schönebeck und Wolmirstedt möglich, papierlos zu wählen. Alle vier Jahre wählen die Mitglieder der Volksbank Magdeburg ihre Vertreter für die Vertreterversammlung. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied, egal ob es einen oder mehrere Anteile besitzt, mit genau einer Stimme. Gut 10.000 Mitglieder können ihre Stimme in der ersten März-Woche digital abgeben. Um zu wählen, müssen die Mitglieder nicht wie bei vorherigen Wahlen zwangsläufig in die Bank kommen. Der Vorstand der Volksbank Magdeburg verspricht sich davon auch eine höhere Wahlbeteiligung. 102 Vertreter und 9 Ersatzvertreter stehen auf der Wahlliste. Die Wahlperiode beginnt mit Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung.

Im Frühjahr planen die Stadtsparkasse Magdeburg und die Volksbank Magdeburg die Eröffnung eines gemeinsamen SB-Service im Stadtteil Buckau. Am Standort Schönebecker Straße 45 können die Kunden beider Kreditinstitute dann ihre Geldgeschäfte mit Hilfe von Automaten erledigen. Stadtsparkasse und Volksbank teilen sich die Räumlichkeiten, welche die Sparkasse bisher alleine betrieb. Die technische Ausstattung unterscheidet sich im Wesentlichen nicht voneinander. Kunden erkennen den Bereich ihres Kreditinstitutes an der unterschiedlichen farblichen Gestaltung: für die Sparkasse erfolgte diese in rot, für die Volksbank in blau-orange. Bei der Nutzung der Technik brauchen die Kunden jedoch darauf nicht zu achten, denn die Geldausgabeautomaten sind wechselseitig kostenlos nutzbar. Eine so enge Zusammenarbeit ist ein Novum in Sachsen-Anhalt. Sowohl praktische Überlegungen als auch Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit hätten jedoch zur Entscheidung über die Kooperation geführt. Trotz steigenden Kostendrucks wolle man den Service für die Kunden auch weiterhin gewährleisten.

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