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B.T. innovation GmbH in Magdeburg blickt auf 30 Jahre Unternehmensgeschichte zurück

Der Name BT innovation steht für zukunftsweisende Produktentwicklungen in der Bau- und Betonfertigteilindustrie. Das umfassende Portfolio mit den Bereichen Abdichtung, Schalungsmagnete und -systeme, Verbindungstechnik sowie Consulting wird zusätzlich ergänzt durch die hochwertigen Maschinen- und Produktionsanlagen des Tochterunternehmens MAX-truder GmbH. Somit ist die B.T. innovation GmbH mit ihren patentierten Lösungen seit über 30 Jahren in der Lage, einen essentiellen Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung von Bauprojekten in aller Welt zu leisten.

Historische Meilensteine

Alles begann am 1. September 1991 als Felix von Limburg nach Magdeburg kam, um aus dem eigenen Wohnzimmer eine Handelsvertretung für Bauspezialartikel aufzubauen. „Gerade in der ersten Zeit habe ich viele Vorbehalte gegen Menschen erlebt, die eben nicht von hier stammen“, erinnert er sich. Nach einiger Zeit erlebte er allerdings bei einer geschäftlichen Zusammenkunft mit einer Magdeburgerin einen Schlüsselmoment, der bis heute nachwirkt. „Diese Einkäuferin hat mir bildlich gesprochen die Türen geöffnet, die mir bis dahin verschlossen waren“, sagt er. Heute gehören sowohl Baufirmen aus dem Hoch- und Tiefbau, als auch Betonfertigteilwerke sowie Architekten und Planer zum Kundenkreis des Unternehmens.
Nachdem die Firma 1994 in das erste richtige Firmengebäude in Magdeburg gezogen war, verschärfte sich im Jahre 1996 mit der einsetzenden Stagnation im Baugewerbe der Wettbewerb. In dieser Situation traf Felix von Limburg die Entscheidung, das Produktportfolio zu erweitern und seine Firma von der Handelsvertretung in ein unabhängiges Groß- und Außenhandelsunternehmen weiterzuentwickeln. Die „B.T. Baubedarf Magdeburg GmbH“ war geboren.

Als sich zum Beginn des Internetzeitalters Ende der 1990er Jahre eine größere Markttransparenz für Handelsprodukte abzeichnete, begannen von Limburg und seine Mitarbeiter Produkte selbst zu entwickeln. Daraus folgend wurde das erste Patent auf eine wiederverwendbare und flexible Schalung für runde Betonteile angemeldet. Nicht ohne Stolz sagt Felix von Limburg: „Wirtschaftlich war das zwar nicht wahnsinnig erfolgreich, hat uns aber in der Baubranche schlagartig zu Bekanntheit verholfen. Das gab es damals in der Form einfach noch nicht.“ Später stellten die Mitarbeiter der B.T. innovation GmbH auch noch „Magnete auf Füße“, um eine leichtere Handhabbarkeit zu gewährleisten. Ein Spannschloss zur Verbindung von Betonteilen, ein Glasfaserstab, der Fassadenteile tragen kann, verschiedene Fertigungs- und Schalungsverfahren, Abdichtungsmaterialien, die auch unter Wasser kleben und so Gebäude abdichten können und ein günstiges Fertigteilhaus stehen auf der langen Liste der Erfindungen, die in der Magdeburger Firma entstanden sind.

Internationaler Durchbruch

Mit der Umfirmierung zu B.T. innovation GmbH im Jahr 2004 wurde mit „Innovation“ und dem Streichen von „Magdeburg“ im Firmennamen sowohl der innovative Charakter der neuen Produktwelt und Technologien, als auch der erweiterte Kundenkreis dokumentiert. Denn zwischenzeitlich hatte BT innovation Kunden aus der Betonfertigteilindustrie gewonnen und das Geschäft internationalisiert. Durch die Übernahme der BetoRatio GmbH im Jahr 2005 richtete sich der Fokus bei BT innovation weiter auf die Beratung und Umsetzung vollständiger Systemlösungen für die Herstellung von Betonfertigteilen. Im September 2010 verwirklichte sich Felix von Limburg einen lang gehegten Wunsch, da durch den Erwerb des über 13.500 m² großen Grundstückes einschließlich einer bereits bestehenden Produktionshalle in der Sudenburger Wuhne Platz für die weitere Entwicklung des Unternehmens geschaffen werden konnte.


Zur Ergänzung des BT Produktportfolios an Anlagen und Zubehör für die Herstellung von Betonfertigteilen wurde im Jahr 2017 die MAX-truder GmbH gegründet. Mit dem Ziel, die Tradition des deutschen Maschinenbaus im Bereich der Produktionsanlagen von vorgespannten Betonfertigteilen fortzuführen und auch in Zukunft Maschinen und Anlagen „Made in Germany“ anbieten zu können. Diese Akquisition ermöglichte es, schlüsselfertige Anlagen für die Produktion von Hohldeckenplatten und anderen vorgespannten Betonfertigteilen anbieten zu können.

Zukunftsvision

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten kann Herr von Limburg heute sagen, dass er nicht bereut, mittlerweile fast 30 Jahre hiergeblieben zu sein. Außerdem habe man in der Firma gerade die „Vision 2030“ formuliert, um die Leitplanken für die längerfristige Entwicklung abzustecken. „Wir haben gelernt, dass Erfindungen Zeit brauchen, um sich am Markt etablieren zu können. Darum fassen wir unsere Planungshorizonte relativ langfristig. Wir wollen den serienmodularen Bau forcieren und Häuser so bauen, dass sie individuell erscheinen und trotzdem modular aufgebaut sind. Dabei können wir die Systeme so anpassen, dass eine Architektur made in Magdeburg möglich ist“, fasst er zusammen. Eine Idee, die seine Firma von Magdeburg aus in die Welt tragen will.

Stefan Wittek, der seit 2018 als zweiter Geschäftsführer agiert und sich um die kaufmännischen Dinge kümmert, führt den Erfolg des Unternehmens vor allem auf zwei Faktoren zurück. „Unsere ganz besonderen Stärken sind neben technisch hervorragenden Produkten zum einen die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern, zum anderen aber auch das große Engagement unserer hoch motivierten Mitarbeiter.“ Dieser Erfolg zeigt sich mittlerweile auch in zahlreichen Auszeichnungen. So erhielt das Unternehmen im Jahr 2018 die Auszeichnung für hervorragendes unternehmerisches Wirken in Sachsen-Anhalt den „AURA-Außenwirtschaftspreis“. Im Jahr 2019 wurde BT innovation als Vorbild für die Wirtschaft im Bereich „Energieeffizientes umweltfreundliches Bauen durch eine innovative Produktwelt“ durch die Industrie- und Handelskammer Magdeburg und die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Auch für die kommenden Jahre hat die B.T. innovation GmbH große Ziele. „Wir wollen in einem gesunden Tempo weiterwachsen und dabei unsere Position als Systemanbieter für wirtschaftliches Bauen ausbauen“, so Stefan Wittek weiter. „Um mit der fortschreitenden Digitalisierung auch in unserem Geschäft Schritt zu halten, wollen wir die digitalen Kanäle in unser Vertriebssystem integrieren. Durch die aktuellen Erweiterungen des Onlineshop-Systems, sowohl für den B2C-Bereich als auch für das B2B-Segment eröffnen wir nun einen 3. Vertriebsweg und sind gemessen an der Unternehmensgröße und dem Gewerbe immer noch Vorreiter im digitalen Vertrieb für Geschäftskunden in Deutschland.”

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