Freitag, Juli 1, 2022
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VW Golf 8: Generation Acht Aus neu mach Neu

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Ein Video zur Testfahrt der KOMPAKT ZEITUNG findet hier bei YouTube hier

Ein neuer Golf kommt, und alle Automobilisten schauen genau hin. Von der ersten Generation an kochten die Emotionen nach dem Übergang vom Käfer hoch. Der Golf ist mittlerweile eine eigene Klasse und folgt seiner eigenen Designsprache. Kurz vor dem Start der achten Generation vermeldete die Konzernzentrale in der Autostadt Wolfsburg „über 35 Millionen“ verkaufte Exemplare seit 1974. Die sechs Generationen nach der Nummer Eins mussten es immer besser machen – und taten es auch meist. Keine Experimente beim Auftritt. Meist kamen die Golfs im biederen Chic daher. Doch der Schein trügt. Auch diesem Klischee stellt sich die Generation Acht, überzeugt mit einer sanften Weiterentwicklung der bekannten Tugenden.

Wie immer zählen beim Golf die inneren Werte: Motor und Fahrwerk. Und in beiden Punkten hat man in Wolfsburg ganze Entwicklungsarbeit geleistet. Acht Antriebsvarianten mit Benzin-, Diesel-, Erdgas- (CNG), Milde-Hybrid- und Plug-in-Hybrid, die im Maschinendeck der Acht werkeln, tüftelten die Ingenieure aus. Das Leistungsspektrum soll von 90 bis über 300 PS reichen. Gleichzeitig bringt das digitale Cockpit ein neues Bedienkonzept in den Klassiker, mit dem auch wenig technikaffine Golffreunde sich schnell anfreunden können. Die leuchtenden Displays sind dabei kein Blendwerk, auch die Hardware des Autos überzeugt. Und mit Twindosing sammelt auch der Diesel wieder Sympathiepunkte. Der „Evo-Luzzer” begeistert.

Innenansicht im VW Golf 8

Bei den Maßen gibt es wenig Veränderungen, 2 Zentimeter mehr in der Länge (jetzt: 4,28 Meter), 2 Zentimeter weniger Höhe (1,46 Meter) und eine fast unveränderte Breite (1,79 Meter). Einzig das zweidimensionale Markenlogo am Heck ist eine markante Veränderung des Erscheinungsbildes. Die schwungvolle C-Säule bleibt auch in der achten Generation erhalten. Die tiefer heruntergezogene Front mit schmalen, serienmäßigen LED-Scheinwerfern und das höher angesetzte Heck vermitteln eine keilförmige Seitenansicht. Vorne begrüßen die gewohnt komfortablen Sitze und ein revolutionär neues Cockpit den Fahrer. Hinten bereuen zumindest zwei Mitfahrer mit mitteleuropäischen Körpermaßen ihren Aufenthalt nicht. In den Kofferraum passt alles, was im Alltag oder im Urlaub benötigt wird. Die Höhe der Ladekante ist „sozialverträglich” für die Bandscheibe. Das Fahrwerk federt schlechte Straßen besser ab, der Innenraum wirkt noch besser gegen die Außenwelt abgeschirmt. Statt auf klassische Instrumente sieht man heute immer auf ein 10 Zoll großes Display, ergänzt durch ein weiteres, mittiges Display mit 8,25 Zoll oder optional 10 Zoll. Jeder Golf 8 bietet als rollender Computer Internet-Konnektivität, was den Nachkauf einzelner Features wie Fernlichtassistenten oder Adaptivtempomaten ermöglicht. Auch die Sprachsteuerung, die sich auf den Zuruf „Hallo, Volkswagen“ aktiviert, kann nachträglich erworben werden, wenn sie nicht gleich beim Kauf gewählt wurde. Den Zugang zum Golf kann man sich weiterhin per Funkschlüssel verschaffen, oder per Smartphone. An Bord lebt es sich sehr angenehm – Schalter und Hebel befinden sich dort, wo sie hingehören. Der Schaltknauf für das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe sitzt als kleiner Shift-by-wire in der Mittelkonsole. Er steuert den Golf-Sparmeister 2,0-Liter-TDI. Der Wirkungsgrad des Diesels ist optimiert, was zum einen den CO2-Ausstoß verringert und zum anderen für einen recht spontanen Antritt sorgt. Zudem wurde dem TDI ein neues Twindosing-SCR-System mit doppelter AdBlue-Einspritzung unter ´s Chassis gebaut, das die Stickoxid-Emission um bis zu 80 Prozent verringert.

Doch bei allen Neuerungen ist der Golf am Ende geblieben, was er schon immer war: ein Golf. Nur, dass noch mehr in ihm steckt.

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