Montag, September 26, 2022
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Warnstreik im ÖPNV in Sachsen-Anhalt

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Beschäftigte im kommunalen ÖPNV in Sachsen-Anhalt erneut zum Warnstreik aufgerufen

Vor der nächsten Verhandlungsrunde über den Entgelttarifvertrag und den Ausbildungsentgelttarifvertrag ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten im kommunalen ÖPNV am 26. August 2022 erneut zum Warnstreik auf.

In den bisherigen Verhandlungsrunden wurde kein verhandelbares Angebot für eine Weiterentwicklung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen vorgelegt. Nach wie vor bieten die Arbeitgeber keine Erhöhung der Tabellenentgelte an.

Hinzu kommt der sich weiter zuspitzende Kampf um die Fachkräfte. Bereits jetzt gelingt es den Arbeitgebern nicht mehr, ihre freien Stellen adäquat zu besetzen. Gleichzeitig erhöhen der steigende Mindestlohn und gute Tarifabschlüsse in anderen Bereichen den Druck weiter.

Mit dem erneuten Warnstreik möchte ver.di ein deutliches Signal vor der nächsten Verhandlungsrunde am 29. August 2022 senden und die dringende Notwendigkeit einer Einigung betonen.

Aufgerufen sind die Beschäftigten und Auszubildenden folgender Unternehmen jeweils ganztägig ab Betriebsbeginn:

  • Hallesche Verkehrs AG (Betriebsbeginn bis Samstag 01:00 Uhr)
  • Dessauer Verkehrsgesellschaft mbH (Betriebsbeginn bis 00:00 Uhr)
  • Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (Betriebsbeginn bis 00:00 Uhr)
  • Magdeburger Verkehrsgesellschaft mbH (Betriebsbeginn bis 00:00 Uhr)
  • PVG Burgenland GmbH (Betriebsbeginn bis 00:00 Uhr)

Die Forderungen lauten:

  • tabellenwirksamer Inflationsausgleich in Höhe von 1 Euro pro Stunde
  • zusätzliche tabellenwirksame Aufwertungskomponente in Höhe von 50 Cent pro Stunde
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 150 Euro pro Monat

(PM Ver.di Sachsen-Anhalt)

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