Wegesanierung im Rotehornpark wird fortgesetzt

Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (EB SFM) lässt weitere Wege im Stadtpark Rotehorn wiederherrichten. Die durch das Hochwasser 2013 stark in Mitleidenschaft gezogenen Parkwege zwischen Tauber Elbe und Heinrich-Heine-Weg sowie die Pfade in der Niemeyeranlage werden denkmalgerecht instandgesetzt. Die Sanierung, die bis Ende dieses Jahres dauern soll, kostet rund 1,2 Millionen Euro.

Während der Bauarbeiten, die bis Ende 2020 andauern sollen, werden die zu sanierenden Wege im Stadtpark Rotehorn gesperrt. Spaziergängerinnen und Freizeitsportlerinnen wird geraten, das Gebiet vorübergehend zu meiden und auf andere Parkwege auszuweichen.

In einem detaillierten Abwägungsprozess zwischen denkmalgerechten und naturschutzfachlichen sowie wirtschaftlichen und ästhetischen Aspekten wurde entschieden, die Nebenwege des Stadtparks Rotehorn als wassergebundene Wege zu sanieren. Berücksichtigung bei dieser Entscheidung fanden dabei die Nutzungsintensität und die Stärke der Beschädigung der betroffenen Wege durch das Hochwasser 2013. Die Parkbesucher*innen können nach Abschluss der Bauarbeiten zwischen mit Walzasphalt befestigten oder wassergebundenen Wegen wählen.

Die Sanierung der Wege im Rotehornpark kostet rund 1,2 Millionen Euro und wird durch Fördermittel des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der Hochwasserschadenbeseitigung 2013 getragen. Die am stärksten frequentierten Hauptwege der historischen Parkanlage sind bereits in den letzten Jahren als Walzasphaltwege ausgebaut wurden.

Hintergrund

Der Stadtpark Rotehorn wird von den Armen der Stromelbe und der Alten Elbe umgeben. Durch diese geografische Nähe zum Wasser sind die Grünflächen und Wege besonders anfällig für Naturgewalten – wie etwa Hochwasser. Die historisch belegten Wege wurden das erste Mal durch die Jahrhundertflut 2002 stark in Mitleidenschaft gezogen und 2004 umfassend saniert. 2006 folgte das nächste Hochwasser; danach wurden die beschädigten Wege nicht von Grund auf erneuert, sondern die betroffenen Bereiche wurden lediglich repariert. Die Hochwasser 2010 und 2013 unterstrichen schließlich die Dringlichkeit einer beständigen Befestigung der Wege im Stadtpark Rotehorn, der nun mit der umfassenden Sanierung genüge getan werden soll.