Samstag, Mai 21, 2022
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Wissensgesellschaft im Krebsgang

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Trotz des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns auf allen Gebieten misstrauen Teile der Gesellschaft der Wissenschaft. Weil diese Skepsis vielfältige Ursachen hat, bleibt die Entstehung einer Wissensgesellschaft wohl noch lange ein Traum. Einige persönliche Anmerkungen dazu. | Von Prof. Dr. Peter Schönfeld

Im Krebsgang“ heißt eine der Novellen von Günter Grass. In dieser verarbeitet er den Untergang des mit mehr als 9.000 ostpreußischen Flüchtlingen besetzten ehemaligen Kraft-durch-Freude-Kreuzfahrtschiffs „Wilhelm Gustloff“. Das Schiff wurde im Januar 1945 vor der pommerschen Küste von einem sowjetischen U-Boot torpediert. Es ist eines der Bücher von Grass mit denen er versucht, den Schattenwurf der jüngeren Vergangenheit auf die Zukunft zu erkunden. Ähnlich der Bewegungsart eines Krebses, seitlich oder rückwärts ausscherend, tastet er sich an das Thema heran. Mit einer solchen Gangart lässt sich auch der Zustand der Wissensgesellschaft beschreiben.

Der in den letzten zwei Jahrhunderten auf allen Gebieten gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisgewinn nährte die Hoffnung, dass unser zukünftiges Leben stärker durch Expertenwissen geregelt werden wird. Das hätte den großen Vorteil, dass fortan Entscheidungen sachbezogen fallen, und nicht wie so oft durch Populisten und Parteigezänk ausgebremst werden. Die Bildung einer Wissensgesellschaft legt Analogien der Geschichte nahe. So war das Rittertum das Rückgrat der Feudalgesellschaft. Der Adel verpachtete Lehen, und die auf den Lehen erzielten Ernten kamen sowohl den Lehnsherren als auch den Pächtern zunutze. Die Neugier wagemutiger Seefahrer und Abenteurer lenkte den Blick von Europa auf andere Erdteile und leitete so die Epoche der Kolonialzeit ein. In der Folge entwickelte sich ein weltumspannender Handel, aber auch die Ausbeutung von menschlichen und materiellen Ressourcen. Erfinderische und visionäre Unternehmer haben die Industriegesellschaft begründet, und damit zu einer Neuprägung des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens beigetragen. Warum sollte also das Expertenwissen nicht die Grundlage für einen breiten gesellschaftlichen Konsens in der Politik, in der Industrie, im Handel, im Umweltschutz, im Gesundheitswesen oder in der Wissenschaft werden? Es kam anders. Die Aktivitäten von Populisten, Fundamentalisten und Verquerdenkern beeinflussen heute zunehmend unser Leben.

Lügen, Fake-News, Verschwörungsideologien

Nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center wurde der Irak-Krieg mit der Lüge losgetreten, dass ein Angriff auf die USA mit Massenvernichtungswaffen bevorsteht. Putin verfälscht aktuell die Geschichte mit Behauptungen, wie: Polen trägt eine Mitschuld am Ausbruch des 2. Weltkrieges und es werde im Donbass ein Genozid an der dortigen russischen Bevölkerung verübt. Selbst kleine Lügen werden politisch instrumentalisiert. Erinnern Sie sich an die pubertierende, russischstämmige Lisa aus Berlin, die 2016 für ein paar Tage unerlaubt zu ihrem Freund gezogen war, und danach ihren Eltern eine Entführung und Vergewaltigung auftischte?
Von Impfgegner werden Mutmaßungen über Langzeitschäden und die Gefährdung der Schwangerschaft durch den mRNA-Impfstoff gegen das SARS-CoV-2-Virus in die „Sozialen Medien“ gestreut. Die Skepsis in Teilen der Bevölkerung gegenüber dem Impfstoff wird oft mit dessen allzu schnell empfundener Verfügbarkeit begründet. Hierzu muss aber gesagt werden, dass allein in Tübingen seit einem Vierteljahrhundert an der Entwicklung von mRNA-Impfstoffen (Curevac GmbH) gearbeitet wird und die Weltgesundheitsorganisation diese schon 2017 als neue Wirkstoffklasse einstufte. Die angestrebte globale Impfung mit RNA-Impfstoffen hat sogar der betagten Verschwörungstheorie, dass mit den durch Flugzeuge erzeugten Kondensstreifen Menschen manipuliert werden, zu einem neuen Anstrich verholfen. Jetzt soll dieses Ziel durch einen mit der Impfung implantierten Chip erreicht werden.
Wie konnte es dazu kommen, dass heute Aussagen der Wissenschaft mit Lügen, Fake-News, Verschwörungsideologien und „alternativen Fakten“ konkurrieren müssen? Für letztere gilt als Geburtsstunde die Amtseinführung von Donald Trump. Zu dieser hatten sich deutlich weniger Menschen vor dem Weißen Haus eingefunden als zu der seines Vorgängers Obama. Trotzdem verkündete der Pressesprecher von Trump (Spicer), dass niemals mehr Menschen an einer Amtseinführung teilgenommen haben und bezichtigte die Medien der Verbreitung von Lügen. In einer Fernsehdiskussion des NBC sagte die Wahlkampfmanagerin von Trump, Kellyanne Conway, dazu: „Wenn das Team Trump Dinge behauptet, die von sämtlichen Medien als falsch nachgewiesen werden, dann handelt es sich da nicht um Lügen oder Unwahrheiten. Nein, sagte sie, Trump und seine Leute haben Zugriff auf „alternative Fakten“. Soll heißen, dass Gerüchte, Eindrücke und Gefühle als Tatsachen verkauft und objektivierbaren Tatsachen gleichgestellt werden. Man kann es aber auch so sehen, dass „alternative Fakten“ die Antwort auf unbequeme Wahrheiten sind. Obwohl Conway nicht mehr in Amt und Würden ist, hallt ihre Wortschöpfung nach. Lügen und Fake-News erzeugen aber nicht nur Verwirrung, sie haben auch das Potenzial, zu roher Gewaltbereitschaft zu mobilisieren, wie der Sturm auf das Kapitol von Washington am 6. Januar 2021 gezeigt hat.

Kann es noch Punktlandungen bei Prognosen geben?


Mit dem heutigen Expertenwissen kann nicht mit Bestimmtheit vorhergesagt werden, ob die Zukunft den von Batterien oder Brennstoffzellen betriebenen Antrieben gehören wird. Sowohl die fortschreitenden Forschungsaktivitäten zu Batterien und Brennstoffzellen als auch Änderungen im Zugriff auf die dafür benötigten Rohstoffe machen jede Prognose vage. Gravierende Beispiele für das Prognoseversagen sind der Brexit und die gescheiterte Wahl von Hillary Clinton. In beiden Fällen hatten Meinungsforscher mehrheitlich einen anderen Ausgang prognostiziert. Auch beim Pandemie-Modellieren gab es Falsch-prognosen. So wurde von der Leopoldina am 8. Dezember 2020 verkündet, dass durch den wenige Tage später verordneten Lockdown nach einer Modellberechnung (des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen) die Fallzahlen auf unter 50 pro 1.000.000 Einwohner im Januar sinken werden. Diese Vorhersage trat nicht ein, nicht weil das Modell schlecht war, sondern weil die Modellierung des Pandemiegeschehens mit einem früheren, und deshalb ungeeigneten Datensatz (vom Frühjahr 2020) durchgeführt wurde.

Experten werden zu Hassobjekten


Warum hat die Polarisierung in der Gesellschaft zugenommen und renommierte Fachleute zu Hassobjekten gemacht? Die Flüchtlingswelle von 2015, die kontroverse Beurteilung der Ursachen des Klimawandels und das Pandemie-Geschehen haben sicher einen Teil dazu beigetragen. Die Verwirrung in der Gesellschaft wurde aber auch durch die von Populisten und Verquerdenkern behaupteten Fake-News befördert. Wissenschaftliche Experten werden schnell als Komplizen einer propagierten „korrupten Elite“ stigmatisiert. Auch staatliche Behörden haben Öl in das Feuer gegossen. So wollte 2017 das amerikanische Gesundheitswesen bei den anstehenden Budget-Diskussionen auf Begriffe wie „evidence-based“ (faktengestützt) oder „science-based“ (wissenschaftsgestützt) verzichten, um dadurch die Unterstützung republikanischer Mehrheiten in den Parlamentskammern zu erhalten.

Das Weltgeschehen mit einfachen Wahrheiten erklärt zu bekommen ist zwar ein nachvollziehbarer Wunsch, aber leider geht das selten. Experten, die mit komplexen Erklärungen belehren wollen, werden zu einsamen Rufern in der Wüste, im schlimms-ten Fall zur Kassandra, der tragischen Weissagerin, die stets das Unheil voraussieht, deren Weissagungen aber niemand Gehör schenkt. Für die sich zu Wort meldenden Fachleute kam es noch schlimmer. Eine von der renommierten Wissenschaftszeitung Nature initiierte Umfrage unter den öffentlich sichtbaren Wissenschaftlern ergab, dass mehr als zwei Drittel der Befragten im Nachklang ihrer Auftritte negative Erfahrungen gemacht hatten.
Für den amerikanischen Politikwissenschaftler Tom Nicholls („Death of Expertise“, Oxford 2017) ist die Geringschätzung des Expertenwissens der Ausdruck einer „rückwärtsverlaufenden Evolution“. Die Konkurrenz zwischen Aussagen der Wissenschaft und „alternativen Fakten“ erklärt er damit, dass geprüftes Wissen durch „Volksweisheiten und Mythen“ ersetzt werden und diese durch elektronische Medien verbreitet werden. „In der Folge wird ein von Google beförderter, auf Wikipedia basierender und von Blogs penetrierter Kollaps erzeugt, der jede Trennung von Profis und Laien aufhebt.“ Man kann es auch so ausdrücken, dass nicht mehr unterschieden wird zwischen „jenen mit einem Leistungsnachweis auf einem Gebiet“ und „jenen mit gar keinem“. Das Resümee von Nicholls ist, „dass die amerikanische Öffentlichkeit nicht mehr im Stande sei, wissenschaftliche Experten von politischen Entscheidungsträgern zu unterscheiden, und deshalb umso mehr geneigt ist, beiden alles Mögliche anzulasten“.

Eine Teilschuld tragen auch die Experten

Die zahllosen medialen Wortmeldungen von Virologen, Epidemiologen, Mathematikern oder Physikern zur Corona-Pandemie haben den Eindruck erweckt, dass wir gerade zu Zeugen der Wiederkehr der Universalgelehrten werden. Und dann gibt es da noch Beispiele für die Käuflichkeit der Wissenschaft. Lange Zeit versuchte die Tabakindustrie mit gekauften Studien eine Schadwirkung des Rauchens zu bestreiten. Heute wird der Zuckerindustrie eine ähnliche Einflussnahme nachgesagt. Es sind oft publizierte Schlussfolgerungen, die Irritationen auslösen. Nur ein Beispiel: Der Verzehr von rotem Fleisch ist krebserregend. Diese Warnung wurde nicht von experimentellen Studien abgeleitet, sondern aus epidemiologischen Ernährungsstudien extrahiert. Solche Studien gelten allerdings als notorisch unsicher. Auch der Dissens zwischen Experten kann zu Verunsicherung beitragen. So forderte der Charité-Virologe Drosten anhand seiner Datenlage vehement einen Lockdown im Pandemie-Geschehen, wogegen sein Bonner Kollege Streeck davon abriet.

Gelegentlich machen auch Schwindler Schlagzeilen. Ein österreichischer Biologe half zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Farbe nach, weil die von ihm gezüchteten Kröten nicht die erhofften Merkmale zeigten. Der englische Psychologe Cyril Burt (1883 -1971), ein Pionier der Zwillingsforschung, erzielte lange Zeit viel Aufmerksamkeit mit Forschungsergebnissen, die scheinbar belegten, dass die Intelligenz vorwiegend vererbt wird. Erst nach seinem Tod wurde die unseriöse Datenlage für diese Schlussfolgerung offenkundig (Der Spiegel 42/1978). Eine japanische Forscherin behauptete vor wenigen Jahren, dass man Körperzellen von neugeborenen Mäusen mit simpler Zitronensäure verjüngen kann. Dieses Ergebnis wäre eine wirkliche Sensation gewesen, weil es die Überzeugung widerlegt hätte, dass eine Verjüngung nur mit aufwendiger Gentechnik möglich ist. Erklärt wird wissenschaftliches Fehlverhalten oft mit Erfolgsdruck, der Sucht nach Anerkennung oder der Einwerbung von Forschungsmitteln. Aber ein solcher Betrug ist stets der wissenschaftliche Selbstmord des Betrügers.
Bei bestimmten Reizthemen fehlt den Experten oft der Bekennermut sich öffentlich zu positionieren. Eingeschüchtert durch populistische und militante Tierversuchsgegner ist kaum jemand bereit, die Unverzichtbarkeit von Tierversuchen für die Entwicklung spezieller Arzneimittel öffentlich zu begründen. Trotz der zu diesem Thema überhitzten Diskussionen war es ein überraschendes Ergebnis, dass sich vor Kurzem die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich (79%) gegen die Initiative „Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot“ aussprach.

Vertrauensschwund durch Wissenschaftsnähe zur Politik


Nach dem Schweizer Historiker Caspar Hirschi („Skandalexperten, Expertenskandale“, Matthes & Seitz Berlin, 2018) besteht eine generelle Ursache für den Vertrauensschwund in der Verstrickung von Wissenschaft und Politik. Vereinfacht ausgedrückt liegt es an der „Bereitwilligkeit, mit der sich Experten von Politikern ins Rampenlicht rücken lassen, und der Selbstverständlichkeit, mit der die Wissenschaft das politische Spiel mit Experten mitträgt.“
Mit den Zeilen, „Ich klage die drei Schriftexperten, die Herren … an, lügnerische und betrügerische Berichte erstellt zu haben, es sei denn, eine medizinische Untersuchung erklärte, sie litten an einer Krankheit des Seh- und Urteilsvermögens“, von Émile Zola ( „J´Accuse …!“), begann 1898 die Entlarvung eines Expertenskandals um die Beschuldigung des französischen Artillerie-Hauptmanns Alfred Dreyfus als deutscher Spion. Dieser war auf der Grundlage eines sehr umstrittenen graphologischen Gutachtens durch die französische Justiz zur lebenslangen Verbannung auf die Teufelsinsel (Französisch-Guyana) verurteilt worden. Das war auch ein politisches Urteil, weil zu diesem die elsässisch-jüdische Herkunft von Dreyfus und der unverdaute Ärger über den verlorenen Krieg von 1870/71 beigetragen hatte.


Reichlich hundert Jahre später waren es Experten, die zuerst zum verlängerten Arm der Politik gemacht wurden, dann aber zu deren „Blitzableiter“. Der Anlass war ein Erdbeben in der Umgebung der italienischen Stadt L’Aquila von 2009. Im Vorfeld wurde dort zwar eine Kommission von Seismologen für die Erdbebenvorwarnung berufen, die administrativen Maßnahmen für die Frühwarnung und den Katastrophenschutz lagen aber weitestgehend in den Händen der Politik. Wegen der unerwartet hohen Opferzahl kam es zu einem Prozess und sieben Seismologen wurden in erster Instanz zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Begründet wurde das Urteil mit deren nicht ausreichender Erdbebenfrühwarnung.

Versuch eines Resümees


Dem Entstehen einer Wissensgesellschaft werden auf verschiedenen Ebenen Steine in den Weg gelegt. Dazu gehört die von den Grünen dämonisierte Gentechnologie, obwohl deren Arbeitsweise eher vergleichbar ist mit einer ausgefeilten Ingenieurkunst in der Nano-Welt. Diejenigen, die deren wachsende Bedeutung für die zukünftige Welternährung beschwören, werden zu „Industrieknechten“ degradiert. Solange die Lebensmittelindustrie für ihre Produkte mit dem Label „Ohne Gentechnik“ wirbt, kann sich beim Verbraucher keine Aufgeschlossenheit gegenüber dieser einstellen.


Die Wissenschaft ist zum Teil ihres Wesens sowie ihrer Ausstrahlung auf die Gesellschaft durch die Entstehung der Massenuniversitäten beraubt worden. Der wünschenswerten Verankerung der Wissenschaft im gesellschaftlichen Bewusstsein schadet, dass Gender-Ideologien und Pseudomedizin gelehrt werden können. Verschiedene Universitäten haben sich für die Homöopathie als Lehrfach geöffnet, weil dieses durch finanzielle Unterstützung der Karl und Veronika Carstens-Stiftung gefördert wird. So können angehende Ärzte an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität, einer Elite-Universität, Homöopathie als Wahlpflichtfach studieren. Im Ergebnis wird die pseudomedizinische Homöopathie aufgewertet und die naturwissenschaftlich-basierte Medizin (oft als „Schulmedizin“ apostrophiert) abgewertet. Leider mischen dabei Krankenkassen mit, weil sie einige homöopathische Behandlungen bezahlen, für die nie ein Wirkungsnachweis erbracht werden musste. Deshalb kann es nicht verwundern, dass in den „Homöopathie-verliebten“ Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) die Impfskepsis verbreiteter ist (NZZ, 30.11.2021). Auch gibt es der Esoterik nahestehende Mitmenschen, die eine Entzauberung der Welt durch die Wissenschaft befürchten. In der Regel folgt aber der Aufklärung eines naturwissenschaftliche Rätsels keine Langweile, im Gegenteil, die Lösung eines Rätsels wirft neue Fragen auf. Und dann gibt es auch noch die Desinformationen, wie die, dass auf den Intensivstationen fast nur geimpfte Covid-19-Patienten behandelt werden, was Statistiken eindeutig widerlegen (NNZ, 25.01.2022). Dies alles zusammengenommen lässt befürchten, dass die Wissensgesellschaft in der Zukunft den Krebsgang beibehalten wird. Das ist eine deprimierende Prognose in einer Zeit, die noch nie bei der Lösung aktueller Herausforderungen so auf die Wissenschaft angewiesen war.

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