Mittwoch, Juli 6, 2022
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Zeitreise Breiter Weg 142 – 143

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Ab dem 20. September 1891 befand sich auf dem Breiten Weg 142/143 (etwa in Höhe der heutigen Julius-Bremer-Straße) das Damen- und Kinder-Konfektionsgeschäft von Otto Klavehn. Nach dessen Tod am 25. April 1921 übernahm sein Sohn, der Kaufmann und Rittergutsbesitzer Werner Klavehn, das Geschäft. Wann die gemeinsame Bebauung der beiden Grundstücke genau erfolgte, ist nicht bekannt. Es war zunächst ein fünfeinhalbgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus. 1891 und 1900 erfolgte der Umbau zum Warenhaus. 1928 wurde eine Fassadenänderung vorgenommen. 1937 folgten weitere Umbauten. „Es handelt sich um die architektonische Vereinheitlichung eines viergeschossigen Hauptbaus und eines zweigeschossigen Nebengebäudes, einschließlich eines angrenzenden Kopfbaus (Kammer-Lichtspiele) mit Mansardendach. Den Außenseiten wurde eine durchgehende Muschelkalksandsteinfassade (Thüringer Kalkstein) vorgeblendet, aus der schubkastenartig in Hartholz oder Bronze gerahmte Fenstergruppen hervortraten. Ein Reklameaufbau aus Glas und Eisen bekrönte den Bau mit dem Firmenschriftzug”. (Gisbertz, Olaf: Bruno Taut und Johannes Göderitz in Magdeburg. Architektur und Städtebau in der Weimarer Republik, Berlin 2000, S. 219)

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