Freitag, Juli 1, 2022
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Zum 1. März Schilderwechsel für Mopeds, Roller und E-Bikes

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Sie brauchen es schwarz auf weiß: Wer Moped, Mofa oder E-Scooter fährt, muss ab 1. März als „Schwarzfahrer“ – mit einem schwarzen Versicherungskennzeichen starten. Das ein Jahr lang geltende Schild ersetzt das bisherige grüne. Wer nicht rechtzeitig wechselt, verliert den gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtschutz.

„Ohne ,Schwarzes` kann es teuer werden“, weiß KfZ-Versicherungsexperte Hans-Jörg Kurth von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA). „Wer noch nach dem 29. Februar ohne gültiges Kennzeichen unterwegs ist und dann einen Unfall verursacht, hat keinen Versicherungsschutz und muss deshalb den Schaden des Unfallgegners aus der eigenen Tasche zahlen. Und zwar in unbegrenzter Höhe. Das kann ruinös werden, vor allem wenn bei dem Unfall auch ein Mensch zu Schaden kommt.“

Wer ohne die per Kennzeichen bekundete Kfz-Haftpflichtversicherung auf offener Straße fährt, macht sich zudem strafbar. Es droht eine Geldstrafe. Die Kennzeichenpflicht gilt für alle Kleinkrafträder mit einem maximalen Hubraum bis 50 Kubikzentimeter oder bis zu 4 kW Motorleistung sowie für stärker motorisierte E-Bikes mit Geschwindigkeit ab 26 km/h, für E-Scooter sowie leichte Quads und motorisierte Krankenfahrstühle.

Anders als Pkw müssen Mofas und Mopeds für den Betrieb auf öffentlichen Straßen nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen reichen. Die Farbe der jeweils bis Ende Februar gültigen Kennzeichen wechselt jährlich zwischen schwarz, blau und grün.

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