Zwei Bewerbungen für die 6. Landesgartenschau 2027

Ministerin Dalbert nimmt Bewerbungsunterlagen der Lutherstadt Wittenberg und der Stadt Bitterfeld-Wolfen entgegen

Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert hat heute die Bewerbungen aus zwei Städten für die Ausrichtung der 6. Landesgartenschau 2027 entgegengenommen. Der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Herr Torsten Zugehör, und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen, Herr Stefan Hermann, überreichten ihr jeweils die Bewerbungsunterlagen.

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„Eine Landesgartenschau ist etwas, das mich wirklich begeistert. Sie ist wie eine Frischzellenkur für die ausrichtende Stadt“, sagte Ministerin Dalbert, als sie die Bewerbungen entgegen nahm. „Es gibt ein gebündeltes Paket an Fördermitteln, die gezielt eingesetzt werden. So wird die Landesgartenschau 2027 die Stadt zum Strahlen bringen. Ich wünsche beiden viel Erfolg!“

Die Bewerbungsunterlagen werden von einer unabhängigen Auswahlkommission geprüft und bewertet. Nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen erfolgt eine Bereisung der Bewerberstädte. Im Anschluss wird die Auswahlkommission eine Stadt für die Austragung vorschlagen. Das Kabinett entscheidet Ende des Jahres 2021 über den Zuschlag. Bewerbungen sind noch möglich, Einsendeschluss ist der 31. März 2021.

Sachsen-Anhalt stellt finanzielle Mittel zur Verfügung

Die Ausrichtung einer Landesgartenschau bietet der ausrichtenden Stadt die Möglichkeit, finanzielle Ressourcen auf die Entwicklung ihrer Stadt zu konzentrieren. Das Land Sachsen-Anhalt stellt finanzielle Mittel bereit, um unter anderem:

  • die grüne Infrastruktur und das Stadtklima zu verbessern, 
  • städtebauliche Maßnahmen zu realisieren, 
  • moderne Verkehrskonzepte umzusetzen und 
  • Verbesserungen für Klima- und Denkmalschutz und die Erhaltung der Biodiversität zu erreichen.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) fördert die Landesgartenschau mit einem Sockelbetrag in Höhe von sechs Millionen Euro. Diese Mittel können für den sogenannten “Grünen Bereich” eingesetzt werden.