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Kompakt-Salons bieten neuen Diskussionsstoff

Dirk Oschmann ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Leipzig. Foto: Jacob Weber

Seit November 2022 fanden im Kompakt Medienzentrum (Breiter Weg 114A) keine Kompakt Gesprächs-Salons statt, die in Kooperation mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft organisiert wurden. Jetzt wird der Diskurs-Faden wieder aufgenommen. Am 22. März diskutieren der Thanatologe Prof. Enno Popkes, der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Wolf und Frau Daniela Hanke von der Magdeburger Gruppe Menschen mit Nahtoderfahrungen zum Thema „Ich bin dann mal weg! – Unser letzter Weg“. Die Thanatologie vereinigt mehrere Wissenschaftsdisziplinen wie die Philosophie, Ethnologie, Psychologie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Archäologie, Biologie, Medizin und die Pflegewissenschaft, die Aspekte zum Thema Tod und Sterben behandeln. Für den 18. Kompakt-Salon sind die Platzkapazitäten des Medienzentrums bereits ausgereizt.


Schon am 12. April folgt das nächste Diskussionsthema. „Ist das Wissen oder kann das weg?“ – unter dieser Überschrift haben sich Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner und die Bildungstheoretikerin Prof. Dr. Renate Girmes bereit erklärt, zu Schule, Lernen und Wissensvermittlung zu diskutieren. Die Stichworte für die Debatte lauten beispielsweise Lehrermangel, Fähigkeitsverluste und Bildungsangebote. Natürlich ist ein Bildungsthema ein weites Feld. Aspekte von Fehlentwicklungen fangen schon bei Vorstellungen im Elternhaus an. Dass Schule dann die privaten Vorstellungen über Fürsorge und Betreuungsintensität von Eltern nicht allein lösen kann, liegt eigentlich auf der Hand.

 
Am 24. Mai hat sich das Team der Kompakt-Zeitung ein sehr zwiespältiges Thema vorgenommen. Unter dem Motto „Im Unterschied sind wir alle gleich“ soll über die aktuelle Kraft identitätspolitischer Vorstellungen und deren Auswirkungen gesprochen werden. Für das Thema stehen die Gesprächspartner noch nicht endgültig fest, werden aber in der nächsten Ausgabe (5. April) bekannt gegeben.


Auf einen besonderen Diskussionsabend können sich Interessierte am Mittwoch, dem 14. Juni freuen. Der Leipziger Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dirk Oschmann hat im Februar ein Buch unter dem Titel „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ im Ullstein Verlag veröffentlicht. In den Feuilletons der großen deutschen Zeitungen wird das Buch kritisch besprochen. Was kein Wunder ist, schließlich geht es in der Schrift um eine Zuspitzung, wie die Deutung über den Osten im Sprachgebrauch einer beherrschenden Westgeisteshaltung erzeugt wird. Dirk Oschmann wird Auszüge aus seinem Buch lesen und sich anschließend der Diskussion stellen. Für die Veranstaltung mit Prof. Oschmann wird um Voranmeldung gebeten. Der Eintritt kostet 5 Euro.


Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind erwünscht und sollen das Gespräch mit den Podiumsgästen bereichern. Einlass zum jeweiligen Kompakt-Salon ist 18 Uhr, Beginn gegen 18:30 Uhr. Das Ende ist für ca. 20 Uhr geplant.

Kompakt Medienzentrum: MD, Breiter Weg 114A
Anmeldungen telefonisch unter: 0391/79294310,
oder per E-Mail an event@kompakt.media

 

Die Themen der nächsten Kompakt-Salons:

22. März 2023: „Ich bin dann mal weg! – Unser letzter Weg“ – Thanatologe Prof. Enno Popkes (Uni Kiel) und Neurobiologe Prof. Gerald Wolf (Moderation: Thomas Wischnewski)

12. April 2023: „Ist das Wissen oder kann das weg?“ – Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner und Bildungstheoretikerin Prof. Renate Girmes (Moderation: n.n.)

24. Mai 2023: „Im Unterschied sind wir alle gleich.“ – Diskussion zu identitätspolitischen Vorstellungen und deren Folgen. Gäste werden in der nächsten Ausgabe (5. April) bekanntgegeben.

14. Juni 2023: Der Osten: eine westdeutsche Erfindung – Lesung/Diskussion mit dem Leipziger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Dirk Oschmann (Moderation: Patrick Meinhardt)

Seite 7, Kompakt Zeitung Nr. 229

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