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Puppentheater zeigt Inszenierung ohne Sprache

Tina Heinz

Foto: Viktoria Kühne

Blumen sagen mehr als tausend Worte, heißt es. Und weil sich in einer Inszenierung des Puppentheaters Magdeburg, die im Februar 2022 Premiere feierte und nun wieder aufgenommen wird, vieles um Blumen dreht, bedarf es gar keiner Worte. Zwischen dem 30. März und dem 10. April 2023 steht „Der Mann, der eine Blume sein wollte“ erneut auf dem Spielplan. Das Stück, das auf dem Buch von Anja Tuckermann, Mehrdad Zaeri und Uli Krappen basiert, erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich traut, aus seinem Alltag auszubrechen und Neues zu wagen, um herauszufinden, wer er ist und was ihn glücklich macht. Der Mann, der als Bahnhofswärter einen routinierten Alltag hat, träumt sich hinein in ein Leben als Blume – bunt, aufregend und sinnlich. Doch wie kann er seine Träume realisieren? Das Thema Toleranz steht im Mittelpunkt – was ist „normal“, was bedeutet es „anders“ zu sein?

 

Ohne Sprache kommt das humorvolle, empathische, 45 Minuten dauernde Stück für Menschen ab 4 aus – die Geschichte wird über die Animation der Puppen erzählt. An der Körpersprache kann das Publikum die Gedanken und Emotionen ablesen. Aus diesem Grund ist „Der Mann, der eine Blume sein wollte“ für hörendes und nicht-hörendes Publikum geeignet sowie für Menschen, die die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrschen. Ein Vorstellungsvideo in Deutscher Gebärdensprache kann online unter www.puppentheater-magdeburg.de angesehen werden.

Seite 22, Kompakt Zeitung Nr. 229

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