Kranzniederlegung am Mahnmal „Magda”

Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz. Seit mehr als 20 Jahren gilt dieser Tag als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

 

In Magdeburg-Rothensee befand sich das Außenlager „Magda” des KZ-Buchenwald. Die Menschen wurden zur Schwerstarbeit für die Braunkohle-Benzin AG, BRABAG, gezwungen. Der Metallplastiker Peter Hinz und der Schriftsteller Jürgen Rennert schafften ein Mahnmal, das am 26. Januar 2001 enthüllt wurde. Es soll an das Außenlager erinnern. Bis zur Auflösung im Jahr 1945 starben im KZ-Außenlager „Magda” über 500 Menschen. Es befand sich in der Nähe des heutigen Mahnmals „Magda”.

 

Die Magdeburgerinnen und Magdeburger konnten am 27. Januar den Opfern des Nationalsozialismus gedenken. Um 9:15 Uhr legten Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger und Oberbürgermeisterin Simone Borris am Mahnmal “Magda” gemeinsam einen Kranz nieder. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus folgten dann die Gebete von Vertretern der jüdischen Gemeinde und der evangelischen und katholischen Kirche.